Das Ziel des Friedensrichters ist es, einvernehmliche Lösungen zwischen den Konfliktparteien zu finden. Balthasar Glättli bringt dafür die richtigen Qualifikationen mit. Er ist fair, ausgleichend und profiliert.

fair

Fairness ist das oberste Gebot menschlichen Zusammenlebens. Nicht nur im Sport. Fair sein, das heisst beide Seiten anzuhören und dann zu versuchen, eine Lösung zu finden, die dem Problem gerecht wird. Der Friedensrichter in diesen spannenden und lebendigen Quartieren, im Kreis 4 und 5, hat eine herausfordernde Aufgabe, die neben dem reinen Vermitteln auch die Fähigkeit zur interkulturelle Übersetzungsarbeit voraussetzt. Damit sich alle Menschen fair beurteilt fühlen.

ausgleichend

Vermitteln heisst eine gemeinsame Lösung zu suchen, an die beide Parteien glauben. Der Friedensrichter hat hier eine wichtige Funktion, nicht zuletzt deshalb, weil er eine Instanz ist ohne juristisches Kreuzfeuer und ohne Anwälte. Es ist wichtig, bei einem Streit eine neutrale Person zu haben, die darauf aus ist, zu vermitteln und nicht möglichst viel für die jeweiligen Parteien herauszuholen. Damit spart der Friedensrichter auch Kosten und entlastet die Gerichte.

profiliert

Soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen darf nicht heissen, dass man sich für eine Seite einspannen lässt. Und zuviel Verständnis darf auch nicht dazu führen, dass die Gerichte mit Nichtigkeiten überbelastet werden. Darum muss der Friedensrichter auch eine starke Persönlichkeit sein, die sich über Zwistigkeiten und persönliche Gifteleien hinweg setzen kann. Zum Wohle der Streithähne und der Gesellschaft.

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