26.11.08 Die Kontroverse: Ist der Steuerwettbewerb tot?
Die Kontroverse // Auf Einladung des «Tages-Anzeigers» debattieren Balthasar Glättli, Gemeinderat der Grünen aus Zürich, und der Zürcher FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger alle zwei Wochen zu einem von der Redaktion vorgegebenen Thema. Heute: Vor der Finanzkrise dominierte die neoliberale Ideologie - jetzt wird sie diskreditiert. Gilt das auch für den Steuerwettbewerb?
Unsinnige SenkungsspiraleEs gibt nichts einzuwenden gegen einen offenen Wettbewerb der Gemeinwesen mit dem Ziel, dass die staatlichen Aufgaben möglichst effektiv und kostengünstig erfüllt werden. Der so genannte Steuerwettbewerb allerdings hat dazu bereits vor der Krise des Neoliberalismus nichts beigetragen. Im Gegenteil: der «Steuerwettbewerb» besteht grundsätzlich darin, die Reichsten und damit die besten Steuerzahlenden mit Sonderbegünstigungen zu bevorteilen.
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Labels: Kontroverse, Steuern
(Balthasar - 14:54)
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